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Überseemuseum Bremen: Ozeanien - Lebenswelten in der Südsee
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Maßnahmen zur Bekämpfung der Malaria
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Lange bevor man Malaria als Krankheit benannt hatte, gab es Versuche, diese "Fiebererkrankung" zu heilen bzw. ihre Symptome zu lindern. Seit 500 n.Chr. verwendete man recht erfolgreich Arsen zur Behandlung, ab dem 17.Jahrhundert Kaliumarsenit. Im selben Jahrhundert kam es zur Einfuhr der Rinde des Chinarinden-Baums aus Mexiko und ihrer Anwendung als Medikament. Damit stand erstmals eine wirksame Fiebertherapie zur Verfügung.
1820 isolierten die Apotheker Pelletier und Caventou aus der Rinde des Chinarinden-Baums das Chinin. Bis heute fußen die verschiedenen Malaria-Präparate auf der Basis von Chinin. Allerdings birgt diese enge Verwandtschaft den Nachteil, dass die Erreger verstärkt resistent sind. Einen Impfstoff gegen Malaria gibt es bis heute nicht.



Traditioneller Schlafsack als Mosquitoschutz aus Neuguinea.

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