Der größte Teil der völkerkundlichen Sammlung des Übersee-Museums entstand zwischen 1896 und 1912. Die wichtigsten Sammelreisen unternahmen Hugo Schauinsland, Zoologe und damaliger Direktor des Museums, und Ludwig Cohn, verantwortlicher Leiter der zoologischen Abteilung. Der Norddeutsche Lloyd und die Auslandsniederlassungen bremischer Firmen unterstützten das Museum. Neben finanziellen Zuwendungen, ließen die Sachspenden der Kaufleute und Offiziere in Übersee die Bestände des Bremer Museums anwachsen. 1895 erhielt Hugo Schauinsland von der Königlichen Akademie der Wissenschaften in Berlin eine Bewilligung von 2000 Mark zur Erforschung Laysans und anderer pazifischer Inseln. Auch die Auslandsvertretungen bremischer Firmen unterstützten auf Bitten des Bremer Senats die wissenschaftlichen Sammelreisen. So ermöglichte die auf Hawaii ansässige Firma Hackfeld Hugo Schauinsland den mehrmonatigen Aufenthalt auf Laysan.
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